In eigener Sache

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Linienzucht und Inzucht sind "eine Verpaarung von Tieren, die näher miteinander verwandt sind als der Durchschnitt der Rasse". Die Inzucht oder Linienzucht soll eine Verdoppelung der Gene von einem oder mehreren bevorzugten Vorfahren bewirken.
 
Jede Inzucht verstärkt die Homozygotie, das heißt, die Wahrscheinlichkeit, mit der einzelne Gene auf beiden Allelen gleich sind, wird erhöht. Dadurch wird die Vielfalt dessen, was der einzelne Hund vererben wird, eingeschränkt - im Positiven oder auch im Negativen.
 
Es können bisher verborgen mitgeschleppte genetische Krankheiten zutage treten.
Es wird vorhersagbarer, wie die Welpen eines Hundes aussehen werden, wenn er aus einer Linienzucht stammt. Welcher Züchter lässt sich schon gerne überraschen? Das ist also ein großes Plus der Linienzucht.
 
In den Chromosomensträngen bewirkt die Inzucht das verstärkte "Aufspalten" der sonst durchschnittlich häufig heterozygot (genmischerbig) vorliegenden Gene, vereinfacht genannt Aa oder Bb, so dass sie vermehrt reinerbig vorliegen. A und a symbolisieren zwei unterschiedliche Allele eines einzelnen Gens, groß-A symbolisiert ein dominantes und klein-a ein rezessives, d.h. von groß-A unterdrücktes Gen zu einem beliebigen Merkmal.
 
Diese Aufspaltung der Merkmale in beispielsweise AA oder aa verursacht eine verstärkte Ausprägung der nun reinerbig vorliegenden Gene, die sich nicht mehr in abgeschwächter, heterozygoter Form, sondern "ungebremst" homozygot zeigen können. Einfach rezessiv erbliche Merkmale werden überhaupt erst reinerbig sichtbar.
 
Die Merkmale eines Hundes liegen durch Inzucht vermehrt reinerbig vor, einfach da beide Eltern überdurchschnittlich viele gleiche Gene hatten. Wenn die Eltern selbst bereits ingezüchtet bzw. liniengezüchtet sind, verstärkt sich der Effekt.
 
Warum eine Tochter / Vater -Verpaarung ?
 
Der Genpool des heutigen Ridgebacks ist über die Jahre hinweg nun riesig  geworden.
Kaum jemand kann wirklich noch sagen was in seinem Ridgeback an verstecktem Genotyp steckt. Und somit auch nicht ,was der Hund vererbt
 
Mit einer solchen Verpaarung will ein Züchter die im verdeckten Genotyp vorhandenen Fehler seiner Zuchthunde aufzudecken . Und zeitgleich einen Zuchthund züchten , welcher seine Merkmale wesentlich stärker vererbt als ein mischerbig gezüchteter Hund.
Züchtet man auf diesem Weg einen hervorragenden Hund, wird dieser seine Merkmale wesentlich stärker vererben, da diese reinerbig vorliegen.
 
Inzucht ist ein jahrhunderte altes Zuchtmittel welches vorsichtig und mit Bedacht eingesetzt werden muss.
 
Für einen Züchter der Aufschluss über die wesentlichen Erbanlagen seiner Hunde erhalten will um der Rasse dienlich zu sein und dem eigentlichen Zuchtziel näher zu kommen, ist dies ein fast unverzichtbares Mittel.
 
 Unsere Zuchthündinnen sind Akomba's Töchter. Es ist gut zu wissen, was er Ihnen mitgegeben hat.
 
Nun sind die Welpen 16 Wochen alt und entwickeln sich prächtig. Wir sind sehr stolz auf sie und werden ihre Entwicklung weiter beobachten.
 
Wir können nun mit gutem Gewissen behaupten, das unser Deckrüde keine zuchtausschließenden Fehler vererbt.

   

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